Der Verkehrsknoten Herrenalber Straße / Allmendstraße ist bereits jetzt überlastet, und würde durch eine Bebauung im Plangelände noch mehr belastet. Eine weitere Anbindung von Rüppurr-Süd an die Herrenalber Straße durch Verlängerung der Burbacher Straße wurde wegen Störung des Bahnverkehrs und zu großer Nähe zur Autobahnabfahrt durch Gemeinderatsbeschluss 1999 verworfen. Eine Ableitung des zusätzlichen Verkehrs über den Knoten Pfauenstraße ist nicht möglich, weil auch dieser schon überlastet ist.

Dabei war uns eine Stellungnahme von Herrn Dr. Georg-Michael Gerstner außerordentlich hilfreich, dem dafür an dieser Stelle gedankt sei.

Karlsruhe wächst, und deshalb werden weitere Flächen für Wohnraum benötigt. Das will beizeiten geplant sein, und deshalb befasst der Nachbarschaftsverband von Karlsruhe und den umliegenden Gemeinden sich mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP 2030 Wohnen). Die AKB hat uns informiert und mit folgendem Link versorgt: http://www.nachbarschaftsverband-karlsruhe.de/b3/beteiligung_2030/fnp_wohnen.de.

Vorgesehen ist dort auch eine Bebauung südlich der Burbacher Straße. Dagegen haben wir einiges einzuwenden, worüber ich das Stadtplanungsamt als zuständige Planungsstelle der Stadt Karlsruhe informiert habe.

Das Gelände wird landwirtschaftlich genutzt und ist für den Betrieb der Aussiedlerhöfe von erheblicher Bedeutung, weil Ersatzflächen in vertretbarer Entfernung nicht vorhanden sind. Ein Fortfall würde die Rüppurrer Landwirte in ihrer Existenz gefährden, was das Landschaftsschutzgebiet jenseits der Alb funktionell in Mitleidenschaft ziehen würde.

Landschaftsschutzgebiet und Plangebiet dienen daneben der Naherholung der Rüppurrer Bevölkerung und haben als Frischluftschneise erhebliche Bedeutung für das Klima großer Teile von Karlsruhe.

Bekanntlich hat das Agnes-Karll-Haus vor einiger Zeit seinen Betrieb einstellen müssen, weil die dortigen Pflegeplätze den geänderten gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr entsprachen. Eine bauliche Erweiterung hat die Stadt Karlsruhe wegen des angrenzenden Eichelgartenwaldes abgelehnt. Die evangelische Stadtmission Karlsruhe will sich aber keineswegs aus der stationären Pflege in Rüppurr zurückziehen. Auf der Suche nach einem neuen Standort ist ihr Auge auf den sog. Festplatz gefallen.

Für Feste der Rüppurrer Vereine wird der Platz schon lange nicht mehr genutzt. Die Stadt plant dort einen Wohnmobilstellplatz. Wie die Stadtmission meinen wir, dass wohnortnaher Pflegeplätze wichtiger sind, und unterstützen dieses Vorhaben.Wir haben deshalb beide an den Oberbürgermeister geschrieben. Im vollen Wortlaut finden Sie die Briefe auf unserer Website im Internet.

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