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Gedruckt am 7.9.2010 um 4:24 Uhr Quelle: www.rueppurr.de |
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Bürgergemeinschaft
Aufgaben und Ziele Rüppurr
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Wohnen und Leben![]() In einer Zeit der Umweltverschmutzung, saurer Regen und graue Betonstädte dominieren, sehnt sich der Mensch wieder mehr nach der Natur, nach dem Rauschen der Bäume vor den Fenstern, vielleicht sogar nach einem kleinen Garten. Oft jedoch haben Städteplaner diesen Wünschen und Bedürfnissen zu wenig Platz eingeräumt und man muss schon weit vor die Stadt fahren, bis weitläufige Wiesen oder ein klarer Bach zu finden sind. Aber es gibt auch Ausnahmen. Jeder, der die ehemalige Hauptstadt Baden kennt, wird dies nur bestätigen können. Karlsruhe mit seinen alten Alleebäumen, dem Schlossgarten, den Grünanlagen und Wäldchen ist wirklich eine Stadt, in der es grünt und blüht. Will man jedoch nun in Stadtviertel unterteilen, so wird man feststellen, dass die Einheit der drei südlichen, Rüppurr, Dammerstock und Weiherfeld, eine Sonderstellung einnimmt. Jedes der drei Viertel kann mit einer solchen Vielzahl von Gartenanlagen, Grünflächen, Erholungsgebieten, Uferböschungen und weiteren Feldern aufwarten, dass es nicht gelingen wird, das reizvollste von Ihnen herauszufinden. Aber kennen lernen sollte man sie ein wenig - alle drei - mit ihren Eigenheiten, der eigenen kleinen Geschichte und ihren Häusern. Nicht umsonst sagt man, dass Häuser Spiegel ihrer Bewohnen und ihrer Zeit sind. Und es gibt eine große Palette von Haustypen, angefangen bei den im alten Rüppurr unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern, bis zu den Neubauten am Rüppurrer Schloss. Nicht richtig hingegen ist, dass die Bewohner dieser Häuser den Dünkel haben, die eigentlichen, die wahren Ur-Rieberger zu sein. Es ist ein Völkchen, das den neu Zuge zogenen bald das Gefühl gibt dazuzugehören. Es ist schon etwas Besonderes, das alte Dorf, mit seinen jahrhundertealten Bauernhöfen, den verträumten Gesichtern der teils windschiefen Häuschen, in denen schon viele Generationen gelebt haben, mit den seit Bestehen des Dorfes ansässigen Familien, den Fischern, Furrers, Kiefers. Sonntagen, wenn fast kein Verkehr auf der Langen Straße herrscht, erinnert fast alles an vergangene Tage; ein verträumtes Dörflein, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Die muckligen, krummen Häuser (die glücklicherweise noch nicht kaputt-saniert wurden), die winzigen Gässchen zur Alb, das selten gewordene Gackern von Hühnern oder eine muhende Kuh im Stall. Sogar die Luft riecht (neben Benzin) noch ein wenig nach Dorf und Bauernhof, denn Landwirte gibt es in Rüppurr auch noch; wenige zwar, die neben der Hof- und Feldarbeit noch einem "richtigen" Beruf nachgehen, aber immerhin lohnt es sich heute kaum noch und die Unkosten für Dünger und Futtermittel fürs Vieh steigen zusehends. Auf der Suche nach einem Bauernhof braucht der Ortskundige übrigens nur den klappernden Milchkannen (wer erinnert sich nicht noch mit nostalgischen Gefühlen an die verbeulten, matt silbernen Blechbehälter?) zu folgen, mit denen eine erstaunlich große Zahl an Kunden von nah und fern herb eilt, um sich kuhfrische Milch zu holen. Dass Alt-Rüppurr aber nicht nur aus der Langen Straße besteht, beweisen all die kleinen und größeren Wohnhäuser, die leise und harmonisch die Allmend-, die Löwen- oder die Hedwigstraße füllen. Auch die verschwiegene Nikolaus- und die etwas moderne Pfaustraße wurden nach dem 1. Weltkrieg zusehends bebaut, womit diese Häuser ebenfalls bereits eine ganze Reihe von Jahren auf dem Giebel haben. Teile der Rastatter- und der Lützowstraße sind übrigens im Stil der Gartenstadt bebaut worden. Doch auch in der "alten" Rastatter Straße (zwischen Kleiner Kirche und Freibad) findet man die hübschesten Häuschen, einige wenige recht moderne Appartementhäuser und kleine Villen. Von den meisten dieser Häuser genießt man einen ungehinderten Blick über die Albwiesen, die "Pappelallee", den unregelmäßigen Lauf der Alb und in nicht allzu großer Ferne den Wald, der das alte Schloss Scheibenhardt schätzt. Quelle: "Rüppurr - Weiherfeld - Dammerstock - Ein Bildband" |
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Wir bedanken uns bei allen Helfern welche zum Gelingen des 2. Dreschhallenfestes beigetragen haben. Es war ein gelungenes Fest. Leider hätte das Wetter besonders am Sonntag etwas besser sein dürfen.
SF
Termine
10.09.:
Sportfest
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10.09.: Karlsruher Gospelnacht
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25.09.: Flohmarkt zugunsten Kindergarten Kraichgaustr.
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