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Bürgergemeinschaft Rüppurr e.V. Gedruckt am 7.9.2010 um 4:47 Uhr Quelle: www.rueppurr.de
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Unsere Stadtteilchronik
- 1103
- Früheste urkundliche Erwähnung Rüppurrs als "Rietburg" im Codex des
Klosters Hirsau. Der Name bedeutet Haus im Ried oder Sumpf.
- 1246
- Das Kloster Lichtental erhält das Patronat über die Rüppurrer Mutterkirche St.
Martin in Ettlingen.
- 1258
- Graf Eberhard IV. von Eberstein schenkt dem Kloster Herrenalb seine
Besitzungen in Rüppurr.
- 1265
- In einer Urkunde wird ein südlich gelegenes Ober- und ein Unterrüppurr mit
dem Schloßbezirk erwähnt.
- 1290
- Graf Heinrich von Eberstein gibt Zehntanteile in beiden Rüppurr an das
Kloster Lichtental ab.
- 1351
- Erste Erwähnung der Nikolauskapelle in einem Vertrag, nach dem das Kloster
Lichtenthal zu Reparaturen nicht verpflichtet ist.
- 1475
- Heinz von Rüppurr, der in dem Wasserschloß residiert, erwirbt die Hälfte des
Dorfes vom Kloster Herrenalb.
- 1503
- Reinhard von Rüppurr wird Bischof in Worms. Er übt das Amt bis 1523 aus.
Sein Herz ist in der Nikolauskapelle beigesetzt.
- 1535
- Bei der Teilung der badischen Markgrafschaft fällt Rüppurr an Baden-
Durlach.
- 1557
- Die Herren von Rüppurr erlassen eine Dorfordnung. Danach ernennen sie
den Bürgermeister und können nach Gutdünken Recht sprechen.
- 1594/1603
- Markgraf Ernst Friedrich von Baden erwirbt Schloß und Dorf Rüppurr,
das nun evangelisch wird.
- 1640/1644
- Die etwa 100 Einwohner haben im Dreißigjährigen Krieg unter Ein
quartierungen und Plünderungen zu leiden.
- 1658
- Erste Erwähnung eines Dorflehrers.
- 1679
- Die 1594 erstmals erwähnte Schloßmühle wird an den Müller Bittersolf
verkauft.
- 1700
- Der Ort, der im Pfälzischen Erbfolgekrieg nicht zerstört wurde, zählt entlang
der Alb 53 Häuser und 7 Hausplätze. Hier leben 140 Einwohner.
- 1735
- Strategische Überschwemmungen im Spanischen Erbfolgekrieg an den zuvor
errichteten Ettlinger Linien führen zu schweren Zerstörungen im Ort.
- 1748
- Für das baufällige 1713 errichtete Schul- und Rathaus wird ein neues gebaut.
Es befindet sich heute Ecke Lange-/Allmendstraße.
- 1762
- Abriß des alten Schlosses.
- 1769
- Das Kloster Lichtenthal wird vom Reichskammergericht in Wetzlar zum
Neubau der evangelischen St. Nikolauskirche verurteilt, der 1776 nach Plänen von
Johann Friedrich Weyhing abgeschlossen wird.
- 1770
- Errichtung einer Leinwand- und Baumwollfabrik.
- 1783
- Verpachtung des herrschaftlichen Kammerguts an den Engländer E. Taylor.
Ein neuartiges Bewässerungssystem steigert die Erträge.
- 1784
- Einrichtung einer Englischlederfabrik, die bald in eine Tabakfabrik
umgewandelt wird.
- 1792
- Erwähnung einer Essigsiederei mit Brauerei und Branntweinbrennerei.
- 1796
- Die österreichische Rheinarmee schlägt hier ihr Hauptquartier auf. Der Ort
wird von französischen Truppen erobert.
- 1798
- Der Ort zählt 103 Häuser und Höfe mit 519 Einwohnern. Etwa zu dieser Zeit
wird der Weg von Karlsruhe nach Ettlingen zur Landstraße ausgebaut.
- 1834
- Verlegung der Chemischen Fabrik von Karlsruhe nach Rüppurr ins Gebiet
des heutigen Märchenviertel. Sie existiert bis 1910.
- 1844
- Einrichtung einer Sparkasse.
- 1850
- Der Ort zählt 1.251 Einwohner, darunter 18 Katholiken. Zahlreiche Frauen
arbeiten als Näherinnen, Büglerinnen und Wäscherinnen für die nahe Residenz.
- 1854
- Letzte öffentliche Hinrichtung in Baden im Gewann Kleiner Schellenberg.
- 1856
- Gesangverein "Liederkranz" gegründet. Ihm folgt 1873 der "Männergesang
verein".
- 1860
- Bau eines neuen Schulhauses.
- 1870
- Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
- 1874
- Gründung des "Turn- und Sportvereins". Es folgt 1897 der Rad- und Motor
sportverein "Einigkeit" und 1904 die "Rüppurrer Fußballgesellschaft".
- 1898
- Eröffnung der Albtalbahn. Damit beginnt für die inzwischen zusammenge
wachsenen Gemeindeteile die Entwicklung zur Trabantenstadt von Karlsruhe.
- 1907
- Eingemeindung in die Stadt Karlsruhe am 1. Januar auf Betreiben Rüppurrs.
Rüppurr hat 2.574 Einwohner.
Baubeginn für die Gartenstadtsiedlung.
Gründung des Bürgervereins.
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Aktuelles
Die BGR informiert
Wir bedanken uns bei allen Helfern welche zum Gelingen des 2. Dreschhallenfestes beigetragen haben. Es war ein gelungenes Fest. Leider hätte das Wetter besonders am Sonntag etwas besser sein dürfen.
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